Mörder, Opfer und Hyänen

przez Helen Lewis

Jolanta Kijak

In den letzten Monaten ereigneten sich in den deutschen und leider auch in den polnischen Medien Exzesse, über die man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen kann.

Am Freitag, den 7. April, hat das Landgericht Tübingen den syrischen Banditen, der die Polin Jolanta Kijak ermordete und andere Personen verletzte, zur lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Das Gericht stellte die besondere Schwere der Schuld fest, eine Vorzeitige Entlassung ist also nicht möglich. Was bedeutet ein solches Urteil?

Erstens: Das Gericht fand keine strafmildernde Umstände.

Zweitens: Wie die Gerichtsreporter berichteten, die Lügen des Angeklagten sind eine nach der anderen, wie ein Kartenhaus zusammengebrochen. Eine dieser Lügen war, dass es sich um eine "Beziehungstat" handelte, die er im Amok begangen habe. Richter Polachowski hat auch diese Geschichte als Lüge eingestuft.

Kurz nach der Festnahme des Muhamad H. haben die Medien über eine "Beziehungstat" berichtet. Es ist nur merkwürdig, dass der "Amoklauf" des Muhamad H. zeitnah mit anderen Anschlägen in Deutschland stattgefunden hat, für die der Islamische Staat die Verantwortung übernahm.

Entgegen den Behauptungen des Angeklagten und entgegen den von den deutschen und einigen polnischen Journalisten verbreiteten "Unwahrheiten", war die ermordete Jolanta Kijak weder eine sexuelle Partnerin, noch eine Freundin von Mohamad H. Der Gerichtsmediziner hat auch die Gerüchte über angebliche Schwangerschaft dementiert.

Die Berichte über die Tat und die Grausamkeit, mit der sie ausgeführt wurde, haben sogar unsere Reporter tief erschüttert, die bei ihrer Arbeit mit verschiedenen Sachen zu tun haben. Sie sprachen mit den aktiven Prozessteilnehmern, Rechtsanwälten. Opferfamilien und Opfern. Wie mir die Kollegen Klonowski und Wieteska mitgeteilt haben, die Zeugenberichte "hauen einen vom Hocker". Vor der Urteilsverkündung, als der angeklagte den Gerichtssaal betrat, herrschte im Raum eine Todesstille.

Jolanta mit ihren Kindern

Unterdessen brechen die Herren Redakteure und Kommentatoren, bewusst, oder unbewusst, das Gesetz, sie verleumden weiterhin Frau Kijak und behaupten, sie wäre schwanger gewesen, verletzen dabei ihren guten Ruf, verletzen die Gefühle ihrer verbliebenen Kinder und Familie. Ich hoffe, dass die Entschädigungen, die sie dafür zahlen werden müssen, so hoch ausfallen, dass sie sich noch lange an sie erinnern werden.

Wenn die Gier der Presse nach größeren Auflagen und Einschaltquoten (oder die gemeine Faulheit der Praktikanten, die in den Redaktionen die Recherche zum Nulltarif veranstalten), einiges erklärt, so sind diejenigen Privatpersonen völlig inakzeptabel, die sich in der schlimmsten Form über die Polinnen äußern und behaupten, "sie wären sich selbst schuld".

Diese Leute haben doch selbst (oder hatten) ihre Mütter, Frauen, Schwester, vielleicht Töchter, Was sagen die dazu? Haben sie diese ihre "Weisheiten" mit ihnen konsultiert? Basieren ihre Behauptungen auf der Beobachtung des eigenen Familienkreises? Noch ekelhafter sind solche "Darbietungen" der verehrten Damen... Sie deuten nicht unbedingt auf ihre Unreife, sondern auf ihre intellektuelle Rückständigkeit hin.

Wir veröffentlichen unten im Originalwortlaut, was unsere Leser über diese Sache und die Verantwortung der deutschen Behörden zu sagen haben. In diesen Briefen spürt man immer noch das Entsetzen und Spannung, einige scheinen immer noch unter Schock zu stehen.

Es war nicht das erste Mal, dass dieser feige Mörder vor sich hin grinst. Ich  hatte es beobachtet, als alle anderen Beteiligten sich am Richtertisch Bilder anschauten, nur der angeklagte Mörder und sein Dolmetscher auf der Anklagebank zurückbleibend, diese sich amüsiert unterhielten. Dies ist geschmacklos und blendet die Tat vollkommen aus. Dieser dreckige Mörder, der eine ganze Familie in schwerstes Elend gestürzt hat, bekommt noch eine Kulisse der Überlegenheit. Man stelle sich nur vor, eines der Kinder der ermordeten Jolanta Kijak wäre anwesend und würde diesen Mörder solcherart mitbekommen, unfassbar.

Es wäre zu bedenken, ob an dieser Stelle, an welcher Jolanta Kyjak ermordet wurde, eine Gedenktafel errichtet wird, welche an dieses schlimme Verbrechen erinnert. Ich habe viel geweint und es tut mir tief in meinem Herzen leid, was die Kinder der ermordeten Jolanta Kijak erleiden müssen.

Ursache und Wirkung... erst mal die Straftat der Bundesrepublik Deutschland, diesen Mann nach Deutschland hineingelassen zu haben. Das ist die Ursache. Er kam nicht nach den Vorschriften der Bundesrepublik Deutschland in die BRD. Entsprechend ist die BRD auch zu verklagen. Sozusagen als Musterprozess.

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